Magnetometer

Fluxgate-Differenz-Magnetometer

Differenz-Magnetometer eignen sich zum Detektieren von Gegenständen aus FE-Metallen im Erdboden. Die Differenzbildung der Messspannungen beider Sensoren ist notwendig um das Erdmagnetfeld zu kompensieren.

Die Platine MAG2 wurde speziell zur Verschaltung eines kleinen Differenz-Magnetometers entwickelt. Es kommen zwei hochauflösende Fluxgate-Magnetfeldsensoren FLC 100-70 der Firma Stefan Mayer Instruments zum Einsatz. Die Platinen MAG3 dienen als Trägerplatinen für die Sensorbausteine. Die Befestigung erfolgt durch Verlötung mit Hilfe kurzer Drahtabschnitte. Die gegensinnige gestockte Montage der beiden Platinen kann man mit Kunststoffschrauben durchführen. Achtung, in Sensornähe dürfen sich keine Bauteile aus FE-Metallen befinden!

Der Abstand zwischen den Sensoren sollte etwa 50 cm bis 80 cm betragen. Bild 1 zeigt die Verstärkerplatine sowie die beiden zugehörigen Trägerplatinen mit aufgelöteten Sensorbausteinen. In Bild 2 sind beide Seiten der Sensorplatine, sowie die unbestückte und bestückte Trägerplatine MAG3 zu erkennen. Die Anschlussreihenfolge von MAG3 lässt sich aus Bild 3 entnehmen. Die Verschaltung einer Magnetometer-Minimalausführung ist in Bild 4, das Beispiel einer praktischen Geräteausführung in Bild 5 zu sehen. Hierbei dient ein sogenannter LCD-Zeiger zur Anzeige des Messsignals. Alternativ ist der Einsatz einer LED-Zeile oder eines Zeigermesswerkes mit bipolarer oder unipolarer Messwerkausführung möglich.

In Bild 6 ist eine erweiterte Gerätevariante mit der Tonplatine UO3 und die Spezial-Differenzverstärkerplatine UAP71 abgebildet. Auch hier kommt ein LCD-Zeiger zum Einsatz. Das aufbereitete Messsignal kann an den beiden Polklemmen zur Aufzeichnung abgegriffen werden.

Neben den Platinen und Sensoren sind auch geeignete Schutzrohre für die Unterbringung der Sensoren sowie Aluminium-Druckgussgehäuse für den Platineneinbau erhältlich.